14.12.19
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Lulo Reinhardt Latin Swing Project feat. Daniel Stelter  
Foto: Lulo Reinhardt Latin Swing Project

Lulo Reinhardt ist ein begnadeter Gitarrist mit familiären Wurzeln im Gypsy Swing, der aber die Grenzen dieses Genres längst hinter sich gelassen hat. Auf faszinierende Weise verbindet er in seiner Musik Elemente des Flamenco mit den verschiedensten Stilrichtungen des Latin Jazz, integriert rasante Läufe der spanischen Gitarre und Latin Grooves in Gypsy-Swing-Stücke. Lulo Reinhardt kennt keine musikalischen Grenzen: Mit eleganter Virtuosität drückt er der Musik seinen eigenen künstlerischen Stempel auf. So besteht sein Repertoire auch fast ausschließlich aus Eigenkompositionen. 2019 ist ihm der Preis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen worden. "Latin Swing" ist Lulos eigener Musikstil, und er ist bei aller Kreativität alles andere als kopflastig. Substanz, gepaart mit Fleiß und professioneller Zielstrebigkeit verschaffen dem genialen Musiker Auftritte auf allen fünf Kontinenten. In den Rüsselsheimer Festungskeller kommt das Lulo Reinhardt Latin Swing Project als Oktett mit den beiden Violinisten Daniel Weltlinger und Christoph König, Winfried Schuld am Piano, Uli Krämer an den Drums, Jürgen Schuld an Percussion, Harald Becher am Bass und mit dem Gitarristen Daniel Stelter als Special Guest. Daniel Stelter ist einer der aktuell gefragtesten Gitarristen und wandert mühelos zwischen Jazz, Klassik und Pop.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Live-Video "Magdalena"
Mehr Infos finden Sie auf der Website von Lulo Reinhardt.

Vorverkauf: 12,00€ (zzgl. VVK-Gebühr) Am 14.12. gibt es keine Abendkasse.


 
   
  11.01.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Boogie Connection  
Foto: Boogie Connection

Dieses Trio ist unglaublich erfolgreich. In den 28 Jahren seit ihrer Gründung hat die Band mit Boogie Woogie und Blues, aber auch Rock'n Roll und Ragtime das Publikum in Deutschland und halb Europa erobert. Die Band hat pro Jahr mehr als 100 Auftritte, zu den Höhepunkten gehören Konzerte mit internationalen Bluesgrößen sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte ebenso wie unzählige Auftritte bei internationalen Festivals. 2019 wurde die Band zum zweiten Mal in Folge zum bekannten Ascona Jazz Festival eingeladen. Auch im Festungskeller war sie schon zweimal zu hören (1997 und 2005). Das Repertoire ist dabei eine gelungene Mischung aus bekannten Standards und Eigenkompositionen. Frontmann Christoph Pfaff ist nicht nur ein hervorragender Gitarrist und Blues Harp Spieler, sondern auch ein ausdrucksstarker Sänger mit echtem Bluesfeeling. Mit Hiram Mutschler hat die Band seit sehr vielen Jahren einen Vollprofi am Schlagzeug, der mit einer beeindruckenden Anzahl von Musikern und Musikerinnen aufgetreten ist (so zum Beispiel mit Birelli Lagrene, Charlie Mariano, Zipflo Reinhard, Emil Mangelsdorf, um nur einige wenige zu nennen). Pianist Thomas Scheytt schliesslich gehört zu der Handvoll Könner in Deutschland, die beim Boogie Woogie die hohen technischen Anforderungen bewältigen und dabei gleichzeitig ausdrucksstark musizieren können. In dieser Minimalbesetzung erzeugen die drei einen musikalischen Drive, der seinesgleichen sucht und die Zuschauer regelmäßig von den Sitzen reißt.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens / Ulrich Reeg)

Live-Video "There Must Be A Better World" vom Festival "Jazz Ascona 2018"
Weitere Infos und Hörproben finden Sie auf der Website der Boogie Connection.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  01.02.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Gudrun Walther & Jürgen Treyz / BUBE  DAME  KÖNIG  
Foto: Gudrun Walther & Jürgen Treyz

Gudrun Walther (Geige, Gesang, diat. Akkordeon) und Jürgen Treyz (Gitarre, Gesang) sind zwei der erfolgreichsten Folkmusiker Deutschlands. Mit diversen Bands und Projekten, allen voran ihre Erfolgsband CARA, touren sie regelmäßig in Europa, den USA und Australien und haben bereits unzählige CDs veröffentlicht. Ausgezeichnet wurden sie bereits mit zwei Irish Music Awards, mehrfach mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik für verschiedene Produktionen, der "Freiburger Leiter" in der Sparte Musik, sowie einer Platin-Schallplatte für die Musik zum Hörbuch "Der Kleine Prinz". Das Duo ist für die beiden Musiker eine Entdeckungsreise zu den eigenen Wurzeln und eine Möglichkeit, die komplette Bandbreite ihres Könnens auszuspielen. Die Besetzung ermöglicht ein spontanes, intuitives Zusammenspiel - mitreißend, anrührend und jedes Mal ein wenig anders. Sie spannen den Bogen von unseren eigenen, deutschsprachigen Volksliedern über die keltische Musiktradition, welche ihr zweites Zuhause geworden ist, bis hin zu Bluegrass-Songs, die sie auf ihren Tourneen kennengelernt haben.

Live Video

Musikbeispiele, Infos und weitere Videos gibt es auf der Website von Gudrun Walther & Jürgen Treyz.

Foto: BUBE DAME KÖNIG

"Traumländlein" heißt das Debut-Album von Bube Dame König. Es wurde ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Und genau das, ein märchenhaftes musikalisches Traumländlein, bauen die drei Musiker für ihr Publikum: Anklänge aus irischem, skandinavischem und französischem Folk treffen auf konsequent deutschsprachige Texte, die sich oft auf lokale Sagenstoffe und Legenden beziehen. Ein großes Herz hat die Band dabei auch für das romantische Volkslied, dem sie Arrangements abgewinnen, die man so schön und unprätentiös selten hört. "Dieses Trio aus Halle an der Saale wandelt traumwandlerisch sicher zwischen Schlichtheit und pointierter Virtuosität", schrieb die Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik - oder in den Worten der Musikzeitschrift Folker: "Ein Hochgenuss!". Bube Dame König sind Juliane Weinelt (Gesang, Querflöte, Maultrommel), Jan Oelmann (Gesang, Akustikgitarre, Violine, Stompbox) und der aus einer bekannten Leipziger Folk-Familie stammende Till Uhlmann (Drehleier, Violine, Backgroundgesang).

Im Jahr 30 nach der deutschen Wiedervereinigung ist dieses einmalige Doppelkonzert ein Ost-West-Treffen zweier herausragender Bands der neuen deutschen Folk-Musik.

(Texte: Gudrun Walther / Marcus Metz)

Video "Dat du min Leevsten büst"

Mehr Infos gibt es auf der Website von Bube Dame König.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  15.02.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Bassface Swing Trio feat. Dizzy Krisch & Rainer Heute  
Foto:Dizzy Krisch/Bassface Swing Trio/Rainer Heute

Dieses Konzert fällt in die Sparte "Geheim-Tip": Erstklassige Musiker, die aber in dieser Formation bisher nur einmal bei "Live im Hof" in Nauheim zu hören waren.

Mit dem Bassface Swing Trio fanden sich drei verwandte Seelen mit der gleichen Leidenschaft für traditionellen Jazz. Das Trio klingt und swingt in der Tradition von Ray Brown, Oscar Peterson, Gene Harris und Konsorten. Der Stuttgarter Pianist Thilo Wagner ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der europäischen Swingszene. Er ist technisch brilliant, spielt mit einer ungeheuren Eleganz und ist derzeit wahrscheinlich Deutschlands bester Swing-Interpret. Seine halsbrecherischen Läufe mit traumwandlerischer "Punktlandung", die expressiven Balladen und die gewaltig groovenden Blueszitate verblüffen und begeistern das Publikum, wo immer er auftritt. Er wurde von der Fachpresse schon als "schwäbischer Oscar Peterson" tituliert. Seine unglaubliche Fingerfertigkeit hat seinerzeit die Restaurierung des Dorflinde-Flügels geradezu erzwungen: Wagner konnte die Tasten so schnell anschlagen, das die verschlissene Mechanik schlicht hängen blieb. Kontrabassist Jean-Philippe Wadle ist ein gefragter Bassist, hat schon mit unzähligen namhaften Musikern gearbeitet (u.a. Dee Dee Bridgewater, Tony Lakatos, Gustl Mayer, Katja Ebstein) und gehört seit 2015 zum Quartett von Emil Mangelsdorff. Florian "Flo" Hermann aus Nauheim schließlich ist seit vielen Jahren als Schlagzeuger der IKS-Bigband bekannt. Wie Wadle hat er sich die Eintrittskarte in die Jazz-Oberklasse schon als Jugendlicher mit dem Gewinn von Nachwuchspreisen verdient und gehört zu den ganz wenigen Nicht-Profis, die schon mit internationalen Größen und bei bekannten Festivals aufgetreten sind.

Die beiden Gastmusiker an diesem Abend spielen in der ersten Liga: Rainer Heute, aktuell Saxophonist der HR-Bigband, hat eine in jeder Hinsicht beeindruckende Karriere vorzuweisen und hat schon zusammen mit vielen Weltstars auf der Bühne gestanden. Er ist in der Region auch als Bigband-Leader bekannt. Das gleiche gilt für den Tübinger Dizzy Krisch, der seine Bühnenkarriere schon mit neun Jahren begann. Sein Instrument, das Vibraphon, fordert artistische Spielweise geradezu heraus. Es hat einen unverkennbaren Klang, ist rhythmisch stark und es ist selten: In den 37 Jahren Dorflinde wird es erst zum vierten Mal zu hören sein!

(Text: Dr. Sigrid Gürgens / Ulrich Reeg)

Kurzer Auschnitt vom Live-Konzert der fünf Musiker in Nauheim 2017. Weitere Hörbeispiele des Trios finden Sie auf den Websites des Bassface Swing Trios und von Thilo Wagner. Mehr Infos gibt es auch bei Dizzy Krisch und Rainer Heute.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  07.03.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Grass Root Ties  
Fotos: Rüdiger Helbig, Grass Root Ties

Die Folk-Band Grass Root Ties spielt "akustische Saitenmusik", und ihr Repertoire entstammt, soweit es nicht selbst geschrieben ist, dem "Great American Songbook". Das kennt keine ideologischen Schranken: Neben akustischen Country-Nummern im Bluegrass-Stil werden auch Hits aus Folk, Folkrock, Blues und Swing gespielt. Das Quintett tritt in der klassischen Bluegrass-Besetzung auf: Bandleader und Lead-Sänger Paul Stowe, ein nach Bayern emigrierter Amerikaner, spielt diverse Gitarren im "finger-picking-style" und bläst auch mal Mundharmonika. Der ebenfalls in Oberbayern ansässige Engländer Trevor Morris singt in den tieferen Lagen und spielt eine fulminante Mandoline. Thomas Kärner aus Bayreuth singt ebenfalls und sorgt auf dem Kontrabass für die solide Basis. Der noch in der "Hauptstadt der DDR" ausgebildete Geiger Georg Bähr aus Aschaffenburg setzt Glanzlichter auf seiner 5-saitigen Bluegrass-Fiddle.

Das für diese Musik unabdingbare Banjo wird an diesem Abend von einem hochinteressanten Gastmusiker bedient: Der im Odenwald geborene Münchner Rüdiger Helbig hat vor Jahrzehnten das 5-String-Banjo in Deutschland vom schrappelnden Rhythmusknecht vieler Dixieland-Bands zum rasant und virtuos gespielten Melodieinstrument des Bluegrass emanzipiert. Die Dorflinde-Programmmacher sind hoch erfreut, dass es gelungen ist, die sonst hauptsächlich zwischen Süddeutschland und Italien auftretenden Bajuwaren mal wieder über den Weißwurst-Äquator zu locken.

(Text: Ulrich Reeg / Dr. Sigrid Gürgens)

Live-Video: Grass Root Ties mit Rüdiger Helbig
Mehr Infos und Musikbeipiele finden Sie auf der Website von Grass Root Ties.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  28.03.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Jessica Born   Band  
Foto: Jessica Born

Jessica Born ist ein Phänomen von packender Bühnenpräsenz und einer Stimmgewalt, die Gänsehaut hervorruft. Sie beherrscht die stillen, sehr gefühlvollen Töne ebenso wie die leidenschaftlichen und mitreißenden Parts. Ob Blues, Jazz, Soul – ihr Gesang klingt immer absolut authentisch. Er vermittelt eine Leidenschaft und emotionale Tiefe, die niemals aufgesetzt oder kitschig wirkt, sondern im Gegenteil glaubwürdig und zutiefst menschlich. Unvergessen der Moment bei einem ihrer zahlreichen Dorflinde Konzerte (seinerzeit noch mit der Foolhouse Bluesband), als sie ohne Mikrophon an den Bühnenrand trat und Mercedes Benz von Janis Joplin sang – a cappella und genau so überzeugend wie das Original. Nach einigen Jahren Dorflinde Abstinenz kommt Jessica Born nun mit ihrer Band nach Rüsselsheim in den Festungskeller. Gitarrist ist niemand anders als Ali Neander, der als Gründungsmitglied der Rodgau Monotones schon lange Kultstatus erreicht hat. Er ist eine feste Größe in der deutschen (Gitarren-) Szene und hat schon mit Xavier Naidoo, Moses Pelham, Hellmut Hattler, Jule Neigel und vielen anderen auf der Bühne gestanden. Auch Bassist Willy Wagner tourte schon mit Xavier Naidoo und vielen anderen. Cajon und Schlagzeug schließlich spielt Matthias Ladewig, der vor allem durch internationale Blues-Künstler wie Pete Haycock und Alvin Youngblood bekannt ist und auch schon mit Udo Lindenberg auf der Bühne stand.

(Text: Dr. Sigrid Gürgens)

Infos und Musikbeispiele finden Sie auf der Website von Jessica Born.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf  

   
  25.04.20
20:00 Uhr

Einlass 19:15 Uhr
  Northern Light  
Foto: Northern Light

Die vier Musiker von Northern Light stammen aus verschiedenen Folk-Traditionen und wagen eine spannende Verbindung: Songs und Instrumentalsstücke aus Irland, gepaart mit ausgewählten Stücken aus Schweden und Norwegen. Bei der Band wird schnell klar, wie stark diese Traditionen im Zusammenspiel stehen. Mal entführen schwungvolle Polskas nach Skandinavien, mal erzählen Balladen von irischen Sagengestalten – im nächsten Moment vereint die Band beide Traditionen zu etwas ganz Neuem: Der Sound von Northern Light entsteht im Zusammenspiel der Stimmen mit den drei verschiedenen Melodie-Instrumenten auf dem Fundament von Akkordeonbass und der großen 10-saitigen Bouzouki. Mit ihren ausgefeilten Arrangements setzen die Musiker diese Klangvielfalt virtuos in Szene – so verspricht dieses Konzertprogramm ein Erlebnis, nicht nur für Fans irischer Musik. Bei Northern Light haben sich vier der besten Folk-Musiker aus Deutschland zusammengeschlossen: Franziska Müller, studierte Akkordeonistin und Sängerin, die seit Kindesbeinen skandinavische Musik spielt und mit ihrem Akkordeon bereits europaweit Konzerte gegeben hat, Steffen Gabriel, einer der führenden deutschen Interpreten auf der irischen Holzquerflöte, Bandmitglied u.a. von Nùa, Trasnú und Deitsch und Gastmusiker von CARA mit Konzerterfahrungen in Europa, den USA und in Australien, Michael Poelchau, deutsch-amerikanischer Fiddler, vielen bekannt als Bandmitglied von An Tor, und Tobias Kurig, bereits seit den achtziger Jahren einer der deutschen Bouzouki-Spieler, die selbst in Irland Anerkennung gefunden haben.

(Text: Franziska Müller / Marcus Metz)

Infos und Musikbeispiele finden Sie auf der Website von Northern Light.

Vorverkauf: 12,00 € (zzgl. VVK-Gebühr), Abendkasse: 15,00 €

  Online-Vorverkauf